Ihr Erfolg ist unser Anliegen
Die HVEG Fashion Group fühlt sich als global agierendes Unternehmen für alle in seinem Namen durchgeführten Aktivitäten verantwortlich.

Unsere Produkte sind in ganz Europa bei den unterschiedlichsten Einzelhändlern, Supermärkten und Geschäften zu finden. Dies ist mit einer großen Verantwortung verbunden: Es muss sichergestellt werden, dass alle unsere Produkte unter den richtigen Bedingungen von den richtigen Personen und den richtigen Lieferanten gemäß den geltenden Qualitätsstandards hergestellt werden. Mit einem Auge für die Hersteller unserer Produkte, den Endverbraucher und die Umwelt.

Wir arbeiten nur mit Lieferanten und Partnern zusammen, die bereit sind, unseren Verhaltenskodex und die Initiativen, die wir unterstützen, zu berücksichtigen. Unser Verhaltenskodex beschreibt unsere Standards, die wir in unseren Partnerschaften mit Lieferanten als wesentlich erachten und die in der gesamten Lieferkette implementiert werden sollten. Alle unsere Lieferanten haben unseren Verhaltenskodex unterzeichnet, mit dem sie sich verpflichtet haben, diese Standards (weiterhin) einzuhalten.

Nachhaltiges Unternehmertum hat einen wichtigen Platz in unserer Unternehmensstrategie. Wir wissen nicht nur, wo unsere Produkte hergestellt werden und unter welchen Umständen. Unsere Produktionseinheiten werden außerdem durch Audits kontrolliert, um festzustellen, ob die Hersteller unseren Verhaltenskodex einhalten und umsetzen.

Wir sind uns bewusst, dass es genug Dinge gibt, die wir nicht alleine lösen können, und wir glauben, dass Kooperation der Schlüssel für Veränderungen ist. Deshalb sind wir seit Jahren an der Amfori Business Social Compliance-Initiative BSCI beteiligt, und HVEG unterzeichnete 2014 das Bangladesch-Sicherheitsabkommen, eine Initiative, die die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter in Kleiderfabriken hinsichtlich Elektrizität, Bau- und Brandschutz sicherer machen soll. Als Mitglied der The Leather Working Group tragen wir dazu bei, ein Umweltmanagementprotokoll aufrechtzuerhalten, das speziell für die Lederindustrie bestimmt ist.

Unsere Themen

Bei der HVEG Fashion Group ist Nachhaltigkeit vollständig integriert und in unseren Geschäftsplanungs- und Entscheidungsprozess eingebettet. Nachhaltigkeit und kontinuierliche Verbesserung sind Grundlage unseres Social-Compliance-Programms. Diese beiden Prinzipien leiten unseren Ansatz zur unternehmerischen Verantwortung. Um geeignete Antworten auf die großen sozialen Themen zu formulieren, auf die wir als Unternehmen Einfluss haben, haben wir unsere Social Compliance-Strategie an der Agenda der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung von 2030 ausgerichtet und uns fest zu den 17 Zielen der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) verpflichtet. Unsere Strategie umfasst vier Schlüsselthemen, die in der Agenda 2030 definiert sind und auf die wir als Unternehmen beziehen. Diese Themen sind:

SDG #6 – Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
Mehr als 40 % der Weltbevölkerung sind von Wasserknappheit betroffen, man geht in hier von ansteigenden Zahlen aus. Überschwemmungen und mangelnde Abwasserbewirtschaftung behindern auch die soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Ziel 6 untersucht, wie wir Milliarden von Menschen, die derzeit ohne Wasser leben, Zugang zu sauberem Wasser und grundlegender sanitärer Grundversorgung verschaffen. Wir haben diese SDG auf folgende Weise in unsere Gesamtstrategie integriert:
◦ Im Rahmen unseres Engagements für die Kampagne „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“ überwachen wir die Qualität der Abwässer aus den Fabriken unserer Lieferanten genau, um die Qualität des in die Lieferkette eingeleiteten Wassers zu verbessern.
◦ Wir werden mit unserer Lieferkette zusammenarbeiten, um bestimmte als gefährlich eingestufte Chemikalien auslaufen zu lassen und durch Alternativen zu ersetzen. Wir werden uns ebenfalls dafür einsetzen, dass wir über geeignete Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung verfügen.

SDG #8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation waren im Jahr 2015 mehr als 204 Millionen Menschen arbeitslos. Auch wenn sich die Weltwirtschaft weiter erholt, sehen wir ein langsameres Wachstum, zunehmende Ungleichheiten und nicht genügend Arbeitsplätze, um mit den wachsenden Arbeitskräften Schritt zu halten.
Ziel 8 fordert mehr Arbeitsplätze, die nicht nur eine angemessene Bezahlung bieten, sondern auch die Wirtschaft ankurbeln und die Chancengleichheit von Männern und Frauen gewährleisten und gleichzeitig die Umwelt schützen. Die Bekleidungsindustrie spielt eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung hochwertiger und entwicklungsfördernder Arbeitsplätze. Wir haben diese SDG auf folgende Weise in unsere Gesamtstrategie integriert:
◦ Wir glauben, dass sichere und faire Arbeitsbedingungen die Norm für alle Bekleidungsarbeiter darstellen sollten. Aus diesem Grund arbeiten wir mit unseren Lieferanten zusammen, um sicherzustellen, dass sie die Arbeitsrechte, sichere und faire Arbeitsbedingungen und eine Reihe von Sozialstandards im Einklang mit international anerkannten Konventionen einhalten. Zu diesem Zweck führen wir Sozialaudits durch. Diese Audits werden nach der Methodik der international anerkannten Organisation Amfori BSCI (Business Social Compliance Initiative) durchgeführt. Wir haben auch das Abkommen von Bangladesch unterzeichnet, um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer in unserer Lieferkette nicht durch Brände, Gebäudeverfall oder ähnliche Probleme gefährdet sind.
◦ Wir arbeiten mit unseren Lieferanten zusammen, damit unsere Lieferanten Kapazitäten bereitstellen und die Verantwortung für die Probleme, denen sie gegenüberstehen, übernehmen.

SDG #12 – Verantwortungsbewusster Konsum und Produktion
Wir müssen dringend unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren, indem wir die Art und Weise, wie wir Waren und Ressourcen produzieren und verbrauchen, ändern. Ziel 12 fordert uns auf, unsere gemeinsamen natürlichen Ressourcen und die Art und Weise, wie wir giftige Abfälle und Schadstoffe entsorgen, zu verwalten, indem wir uns zweimal Gedanken über die Dinge machen, die wir nutzen und die wir recyceln – es geht darum, mit weniger mehr (und das auf eine bessere Art und Weise) zu tun.
Wir haben diese SDG auf folgende Weise in unsere Gesamtstrategie integriert:
◦ Wir unterstützen die „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“ Initiative (ZDHC) und arbeiten aktiv mit unseren Lieferanten zusammen, um gefährliche Chemikalien bis 2020 aus unserer Lieferkette zu entfernen.
◦ Wir arbeiten mit unseren Lieferanten an Wasserverbrauch und Abfallreduzierung sowie an der Energieeffizienz.
◦ Wir sind bestrebt, Materialien und Produkte aus nachhaltigen und rückverfolgbaren Quellen in unserer Lieferkette zu beziehen. Wir werden die Umweltauswirkungen von Materialien und Produkten bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen für unsere Geschäftstätigkeit berücksichtigen.
◦ Wir konzentrieren uns darauf, den Anteil an nicht erneuerbaren Materialien in unseren Produkten zu reduzieren, unsere Verpackungsquoten zu senken und Möglichkeiten für die Wiederverwendung und das Recycling von Produkten zu prüfen.
◦ Wir setzen uns dafür ein, dass mehr nachhaltige Baumwolle verwendet wird, um sicherzustellen, dass wir im Vergleich zu konventioneller Baumwolle deutlich weniger natürliche Ressourcen nutzen und gleichzeitig weniger C02ausstoßen.

SDG #15 – Leben auf dem Land
Zwischen 1990 und 2015 verringerte sich die weltweite Waldfläche von 31,7 Prozent der weltweiten Landfläche auf 30,7 Prozent. Bis 2015 waren über 23.000 Arten von Pflanzen, Pilzen und Tieren mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Aussterben bedroht; die Liste der Arten unter internationalem Schutz wächst weiter. Ziel 15 fordert uns auf, die nachhaltige Nutzung terrestrischer Ökosysteme zu schützen, wiederherzustellen und zu fördern, Wälder nachhaltig zu bewirtschaften, die Wüstenbildung zu bekämpfen, die Verschlechterung der Böden zu stoppen und den Verlust an Vielfalt zu stoppen.
Wir haben diese SDG auf folgende Weise in unsere Gesamtstrategie integriert:
◦ Wir arbeiten eng mit unseren Kunden und Lieferanten zusammen, um nachhaltigere Rohstoffe zu beschaffen, damit wir unseren CO2-, Wasser- und Abfallausstoß reduzieren, den Einsatz von Chemikalien und Pestiziden einschränken, Entwaldung verhindern und Frischwasser und Biodiversität schützen können.
◦ Wir arbeiten aktiv mit unseren Lieferanten zusammen, um die Auswirkungen von Herstellungsprozessen auf die Umwelt und die Gesundheit derjenigen, die an und um die Standorte, an denen unsere Produkte hergestellt werden, arbeiten und leben, zu reduzieren. Wir unterstützen die „Zero Discharge of Hazardous Chemicals Initiative (ZDHC), um gefährliche Chemikalien bis 2020 aus unserer Lieferkette zu entfernen.
◦ Unsere Lieferanten müssen die Anforderungen erfüllen, die Teil der Liste der eingeschränkten Stoffe sind, welche jährlich aktualisiert wird.

Download unseren Verhaltenskodex